Fotobox35

Fotobox im Test

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Warum ich mir eine Fotobox zugelegt habe:

Um die Produkte die ich auf www.uneedit.de testen und vorstellen will besser in Szene setzen zu können, habe ich mir Gedanken darüber gemacht wie ich in Zukunft die Produkte fotografieren kann ohne dass ich immer mein halbes Wohnzimmer mit auf den Fotos habe. Gerade bei Detailaufnahmen haben die Farben des Hintergrunds enorm gestört. Da ich den Blog in meiner Freizeit betreibe, kann ich es mir auch nicht leisten jedes Produkt von einem Profi-Fotografen ablichten zu lassen. Also machte ich mich auf die Suche nach einer günstigeren Lösung. Während meiner Recherche stieß ich auf eine echt clevere Idee. Scheinbar hatten schon andere das gleiche Problem. Die Lösung ist genauso genial wie einfach. Ein Mini-Fotostudio* für zuhause. Da die meisten Produkte die ich teste ein eher handliches Format besitzen, stand für mich schnell fest, dass ich eine sogenannte Fotobox* haben muss. Meine ersten Erfahrungen mit der neu erworbenen Fotobox* will ich an dieser Stelle mit dir Teilen. Für ungeduldige Leser geht´s hier direkt zum Fazit.

Die Qual der Wahl

Aufgrund der großen Auswahl fiel mir Anfangs die Entscheidung nicht leicht. Nach einer langen Entscheidungsphase war die Fotobox von Yorbay* Aufgrund des scheinbar besten Preis-Leistungs-Verhältnisses mein Favorit. Kurzerhand bestellte ich mir ein Exemplar des Herstellers Yorbay aus Hamburg. Eine Lieferung an den Amazon Locker in der Nähe war aufgrund der Größe des Pakets leider nicht möglich. Somit liess ich es mir direkt nach hause liefern. Die vier folgenden Modelle kamen in die engere Auswahl. Berücksichtigt wurden: die Größe (60x60x60), die Ausstattung, der Preis.

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Fotobox Hands-On

Anfangs ahnt man noch nicht, was in der Tasche so alles Platz findet.
Systematisch sind sämtliche Einzelteile der Fotobox in dieser einen Tasche verstaut.

Geliefert wird die Fotobox* in einer länglichen, kompakten Tragetasche. Von aussen kann man nicht im entferntesten ahnen was in der Tasche so alles Platz findet. Neben dem Gestell und der Aussenhülle ist auch die komplette Elektrik und Beleuchtung sowie drei Verschiedene Hintergrundfolien in der Tasche verstaut.

Nach dem öffnen der Tasche wird schnell klar: Hier wurde nach einem ausgeklügelten System verpackt. In der Außenhülle wurden alle Einzelteile gut sortiert eingewickelt damit diese beim herausnehmen nicht in alle Himmelsrichtungen heraus purzeln. Man legt vielmehr das ganze Paket auf eine freie Fläche und rollt es wie einen Teppich aus.

Der Aufbau

Zuerst wird das Gestell zusammengesteckt. Ist dies geschehen so sieht man erst einmal wie groß und geräumig die Fotobox* überhaupt in Wirklichkeit ist. Das zusammenstecken der Eckstücke mit den Seitenteilen geht beim ersten mal ein wenig hart. Das gibt sich aber wenn man die Fotobox ein paar mal auf und wieder abgebaut hat. Die Stäbe müssen wirklich komplett in die Eckstücke hineingeschoben werden da es sich sonst später als sehr schwierig gestaltet die Außenhülle darüber zu ziehen.

Die Eckstücke müssen richtig fest mit den Streben verbunden werden…
…da man sich sonst schwer tut die Hülle über das Gestell zu stülpen.

Wobei wir schon beim nächsten Schritt wären. Die Außenhülle stülpt man am besten zuerst mit den Ecken über das Gestell und rutscht sie dann Stück für Stück an den Eckpfeilern nach unten. Da alle Kanten des Gestells gleich lang sind muss man nicht darauf achten wie herum es gerade steht. Ist die Außenhülle übergezogen und mit dem Reißverschluss verschlossen, kann man damit beginnen die Beleuchtung zu montieren.

Die Hülle wird Stück für Stück über das Gestell gezogen…
…bis es das Gestell vollständig umhüllt.

Das Innenleben

Oder besser gesagt anzubringen, denn eine Montage mit Hilfe wie etwa Schrauben oder Muttern ist nicht erforderlich. Vielmehr werden die beiden LED-Stripes per Magnet einfach an die Decke der Fotobox* angeheftet. In der Außenhülle sind die dazu erforderlichen Metallstreben bereits fest eingearbeitet. Die dazugehörigen Kabel können durch eine kleine Öffnung an der Decke der Fotobox gezogen werden. Damit an dieser Stelle kein unerwünschtes Licht von außen in die Fotobox eindringen kann, wird eine kleine Lasche über das Loch geklappt und per Klettverschluss abgedichtet.

Die beiden mitgelieferten LED-Stripes werden per Magnet an der Decke der Fotobox angebracht.
Die Kabel werden durch eine kleine Öffnung in der Decke aus der Fotobox herausgeführt.

Beleuchtung in der Fotobox

Um ein direktes anstrahlen der zu fotografierenden Objekte durch die LED-Lichtleisten zu verhindern, besteht die Möglichkeit einen dünnen Stoffhimmel anzubringen. Dieser sorgt dafür dass das Licht gleichmäßig in der Fotobox* verteilt wird und ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Der abgehängte Himmel sorgt dafür, dass die Beleuchtung gleichmäsig in der Fotobox verteilt wird.
Mittels zwei separater Dimmer kann die Beleuchtung in der Fotobox stufenlos an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Um die LED´s getrennt voneinander dimmen zu können werden Zwei Dimmer mitgeliefert welche leider auch zwei separate Steckdosen benötigen. Es empfiehlt sich also immer einen Stromverteiler* mit einzupacken wenn man die Fotobox* außerhalb seiner eigenen vier Wände einsetzten möchte. Man kennt ja nicht immer die Gegebenheiten andernorts. Da hier flache Stecker verwendet werden tut es auch ein kleiner 2-Fach Verteiler, den man zusätzlich noch mit in die Tasche packen kann.

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Laschen an der Rückseite und am Boden der Fotobox, ermöglichen es die mitgelieferten Hintergrundfolien ohne Größeren Aufwand zu wechseln.
Am einfachsten ist es wenn man die Hintergrundfolie erst oben einführt und dann unten rechts und links in die vorgesehnen Laschen einsteckt..

Mitgelieferte Hintergründe

Auch die Montage der Hintergrundfolien gestaltete sich einfacher als vorher erwartet. Hierfür hat der Hersteller an der hinteren Oberkante und der vorderen Unterkante Laschen angebracht in die man die Hintergrundfolien einstecken kann. Die Hintergrundfolien sind so Zugeschnitten dass sie am Ende halbrund in der Fotobox* stecken und somit unschöne Ecken und Schatten beim fotografieren vermeiden. 

Zur genaueren Erklärung habe ich für dich folgende Skizze angefertigt:

Dadurch dass die Fotobox* von innen mit Silberfolie überzogen ist verteilt sich das Licht im Inneren wunderbar gleichmäßig. Der schwarze Bezug der Aussenhülle hält unerwünschte Lichteinstrahlungen zuverlässig fern. 

Bereits nach ein paar Minuten ist die Fotobox* voll einsatzbereit. Auch das einpacken geht nach den ersten malen ganz leicht von der Hand. Wie bei vielen Dingen im Leben gilt auch hier: Übung macht den Meister.

Ist die Fotobos fertig zusammengebaut muss man nur nuch die beiden Dimmer mit Strom versorgen…
…um mit dem fotografieren der Produkte starten zu können.

Fazit:

Mit der Mobilen Fotobox* von Yorbay bekommt man jede Menge an Möglichkeiten seine Produkte in´s rechte Licht zu rücken. Im Preissegment unter hundert Euro findet man kaum Konkurrenz was Größe und Ausstattung angehen. Die Verarbeitung scheint solide und Hochwertig. Auch das Material macht einen Robusten und hochwertigen Eindruck. Durch ausgeklügelte Details sind Produktfotos in allen Möglichen Ansichten kein Hexenwerk mehr. Auf- und Abbau der Fotobox* gehen bereits nach den ersten Versuchen relativ leicht von der Hand. Durch die mitgelieferte Tasche ist die Fotobox* immer gut Aufgeräumt und schnell zur Hand wenn das Fotoshooting einmal außer Haus stattfinden soll. Bei der Beleuchtung wäre es von Vorteil wenn man beide Lichtleisten über eine einzige Stromquelle steuern könnte anstatt über zwei separate Stecker.

Nachfolgend ein paar Produktfotos einer Nagelcreme welche ich nach dem ersten Aufbau der Fotobox, zu Testzwecken geknipst habe.

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